On the International Human Rights Day, 10 December, the Felsberg Institute for Education and Academic Research (FIBW) together with WADI e.V. and the University of Kirkuk held an International Conference on Women and Human Rights in Iraq, hosted by the University of Suleymaniya in the Iraqi Kurdistan region. This event was funded and supported by the German Foreign Ministry and the German Consulate General in Arbil. 

This conference, which took place against an on-going backdrop of continued war and on-going instability in Iraq, brought together speakers and attendees from throughout Iraq and the international community and was attended by over 150 participants, ranging from activists, aid workers and academics and to political officials and other concerned citizens. Various local TV stations and other media representatives were covering the event.  

Before the first panel commenced, Prof. Salam al-Abadi of Baghdad University presented his study on violence against women in Iraq including various statistics he had compiled on the topic. 

Weiterlesen: International Conference on Women and Human Rights held in Suleymaniyah, Iraqi Kurdistan

 Felsberg 07.-08.08.2014

Unbegleitete Minderjährige standen im Mittelpunkt eines interdisziplinären Symposiums des Felsberger Institutes, das am 7. und 8. August  2014 in Felsberg stattfand. Die Veranstaltung brachte Fachkräfte aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Praxisbereichen zusammen – aus der sozialarbeiterischen, pädagogischen und psychotherapeutischen Flüchtlingsbetreuung ebenso wie aus der wissenschaftlichen Psychologie, Politologie, Ethnologie und Soziologie. Zu Gast waren auch Vertreterinnen der Stadt Kassel und des Hessischen Sozialministeriums. Die breite Zusammensetzung ermöglichte den Dialog und weiterführenden fachlichen Austausch über den unmittelbaren beruflichen Alltag wie über die Grenzen der Disziplinen als auch verschiedener Bundesländer hinweg.

 

Migrationsbezogene Bildungs- und Integrationsforschung sowie praktische Bildungsarbeit mit Flüchtlingen und Migrant_innen bilden ein zentrales Profilfeld des Felsberger Institutes. Mit Unterstützung des Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) führt das Felsberger Institut ein umfassendes Projekt zur „Sprach- und Lernförderung Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge (UMF) zur Integration in das deutsche (Aus-) Bildungssystem“ durch und arbeitet insbesondere zur mehrdimensionalen (sozialpädagogischen, psychosozialen und therapeutischen) Fallbetreuung Unbegleiteter Minderjähriger sowie zum Zusammenhang von psychosozialer und therapeutischer Betreuung und Sprachmittlung.

Weiterlesen: Symposium „Unbegleitete Minderjährige zwischen Traumatisierung und Migrationsdruck“

Die “Universidad del Rosario” in Bogotá/Colombia, das “Felsberger Institut für Bildung und Wissenschaft” (Felsberger Institut e.V.) und die “International Consortium for Research on Violence”(ICRoV) beabsichtigen in 2014 die Publikation eines Buches zum Thema “Realistic Peace and Turbulent Transition”. Wir rufen auf zur Einreichung von Beiträgen, die sich mit den folgenden vier Bereichen befassen:

  1. Demobilisierung von Kombattanten und Disintegration krimineller Netzwerke
  2. Transitional Justice
  3. Versöhnung
  4. Wirtschaftlicher Wiederaufbau und das Spannungsfeld zwischen Frieden und ökonomischem Fortschritt.

Weiterlesen: Call for Chapters: „Realistic Peace and Turbulent Transitions“

Realistic Peace and Turbulent Transitions, 27-30 May 2014

Universidad del Rosario, Bogotá/Colombia

 

 

“Memory changes things. Every time we remember something, after the first time, we’re not remembering the event, but the first memory of the event. Then the experience of the second memory and so on.”

Jorge Luis Borges

Weiterlesen: Conference Report: Realistic Peace and Turbulent Transitions

December 9-12, 2013

Seit dem 10. Dezember 2010 findet jedes Jahr am Tag der Menschenrechte eine Konferenz in Kirkuk statt. Ursprünglich ist dies auf die Zusammenarbeit der Universität Kirkuk und dem Felsberg Institut für Bildung und Wissenschaft zurückzuführen. Die Initiative wurde 2013 erweitert um die Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Salahaddin in Erbil, Irak-Kurdistan. Thema der Vorträge und Diskussionen ist stets die Lage der Menschenrechte, Gewalt und Gewaltprävention, Versöhnung zwischen den unterschiedlichen Volksgruppen, Transitional Justice. Dabei soll auch Bilanz gezogen werden, was sich im abgelaufenen Jahr diesbezüglich verändert hat - positiv wie negativ. Für die Konferenz im Dezember 2013 bot sich zudem eine Bilanz der letzten zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins an. Im März 2003 waren amerikanische und britische Truppen in den Irak einmarschiert und haben eine Wende im Land herbeigeführt, die von einigen als Befreiung, von anderen als Besatzung angesehen wird. Wieder andere sprechen vom größten anzunehmenden Chaos, das seitdem im Zweistromland herrscht.

 

Weiterlesen: Konferenzbericht: “Iraq: 10 Years On - Stocktaking and Perspectives"

Am 23. und 24.04.2014 fand in den Räumlichkeiten des Community-Radios „Dange Nwe“ in Halabja, (Kurdistan, Irak) ein „Training in Methods of Qualitative Social Research: Oral History and Biographic Interview” statt. Der Workshop wurde gemeinsam vom Felsberger Institut e.V. und der örtlichen NGO SPI/White Organization ausgerichtet, SPI vertritt die Opfer der Giftgasangriffe des Saddam-Hussein-Regimes. Zudem beteiligten sich die noch junge Universität Halabja und die NGO Wadi e.V. (Sulaymaniyah) an der Organisation.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) übernahm die Reisekosten der Seminarleiter Hartmut Quehl und Magnus Treiber.

 

Der Workshop beabsichtigte, Wissenschaftler_innen (v.a. der Geschichtswissenschaft und der Politologie), sowie engagierte Journalist_innen und Lokalhistoriker_innen in qualitativer sozialwissenschaftlicher Methodik, insbesondere in Oral History und biographischer Interview-Recherche und –führung, weiterzubilden und in der Forschung entstandene Fragen aus theoretischer wie forschungspraktischer Perspektive gemeinsam zu diskutieren. Da Halabja 1988 Opfer gezielter Giftgasangriffe wurde, deren historische Aufarbeitung noch lange nicht erschöpfend aufgearbeitet ist, standen vor allem Zeitzeugeninterviews mit Überlebenden und Opferangehörigen im Vordergrund der Diskussion.

 

Weitere Kooperationen im FI-Schwerpunkt „Vergleichende Kriegsforschung: Sozial- und Alltagsgeschichte von Befreiungskriegen nach dem Zweiten Weltkrieg“ sind vorgesehen, etwa in der Biographieforschung mit ehemaligen kurdischen Peshmerga-Kämpfer_innen.

 

 

Hartmut Quehl und Magnus Treiber mit Teilnehmer_innen des Workshops, Radio Dange Nwe, Halabja, 23.04.2014.